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Ziel unseres Leben ist die Änderung der Welt.   (Mansour Hekmat, der Gründer von AKPI)

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minaahadi@aol.com
 
Tel:
        00491775692413

Mina Ahadi

Textfeld: Gebundenes Buch, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-15288-5
€ 19,95 
                           
                             













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Textfeld: Kopftuch-Verbot an der W1?

Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt islamistische Gewalttat gegen Ehsan Jami


Secularist of the Year – the shortlist (english)

Warten auf den Tod durch die Steine

"Religion ist aber nicht die Hauptidentität von Menschen"

Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus

Stuttgarter Nachrichten: Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime: Politisierter Islam wird in Deutschland verharmlost - "Islamgipfel hat wirtschaftliche Hintergründe"


Fear of political prisoners and those on the death row of the new wave of atrocities of the Islamic regime in Iran (english)

Elend der Integration

Das Schweigen über Unsas Ermordung muss gebrochen werden!



Germany: Founder Of Council Of Ex-Muslims Seeks To 'Break Taboo'
(english) 



THE NEW CRUSADERS
As Religious Strife Grows,
Europe's Atheists Seize Pulpit (english)
Direct link



Beginn einer weltweiten Aufklärungsbewegung



Der Aufmarsch der islamischen Verbände muß gestoppt werden



Internationales Komitee gegen Steinigung



European Parliament members Call for abolition of Executions of Juveniles in Iran (english)



Interview mit WDR!
Alles über EX-Muslime!
 
Klicken Sie hier um die Fotos zu sehen!
 
 
Spiegel-Online berichtet
 
 
Eine Analyse eines wahrhaft ahnungslosen Islam-Beitrags aus der FAZ
von Abdulgani Engin Karahan
 
Journalismus schützt vor Unwissen nicht
 
 
 
Ein Übersicht von EX-Muslime im Internet.
 
 
EX-Muslime wurde gegründet!
 
 
Wie man Menschen rettet.
 
 
Iran: Nazanin Fatehi ist frei!
 
 
Fotos von Nazanin Fatehi nach der Freiheit!
 
 
 
Appeal fund for the release of Nazanin Fatehi
&latest news on her situation
 
 
 
 
 
Protest erfolgreich: Freispruch für Nazanin Fatehi
 
 
 
Fantastic News! Let's hope it's true.
 
 
Hoffnung für junge Iranerin in der Todeszelle
 
Bangen um Nazanin Fatehi
 
 
Nazanin campaine! (english)
 
 
 
We endorse the save the lives of Rafigh Taghi and Samir Sedaghatoghlu Petition to The World’s organizations and communities
 
 
 
Keine Islamisierung der Gesellschaft!
 
 
 
 
PM: Resolution zur iranischen Studibewegung bei Uni-VV fast einstimmig angenommen!
 
 
 
SEX_VIDEO: Die Zweite Frau verhaftet!            (20min-Link)
 
 
Interview mit Minaahadi.
 
 
 
Die Erpressung islamischer Art
 
 
 
Fotos von EU-Parlemant
 
 
 
AVIVA-BERLIN.de
im November 2006
 
 
GUE/NGL PRESS CONFERENCE
"Human Rights Violation in Iran " Current cases of stoning in Iran-
 TUESDAY  21/11/06  10:30
EUROPEAN PARLIAMENT PRESS ROOM BRUSSELS
 
 
 
A letter To: European Parliament Head and European Parliament Members
Subject:Stoning sentences in 21rst century
 
 
Brief An
EU-Parlamentsvorsitzender und
EU- Parlamentsmitglieder
 
 
 
An Auswärtiges Amt Deutschlandes
 
 
 
POLITICAL ISLAM IS ON THE RISE AGAIN!!
FREEDOM OF EXPRESSION UNDER THREAT
 
 
 
Veranstaltungsreihe gegen die Todesstrafe
 
 
 
Einladung zum internationalen Frauentag
 
 
 
Infos, Kontakte und Links zum Beitrag: "Komitee gegen Steinigung"
 
 
 
 
Kampagne zur Verteidigung der Frauenrechte im Iran
 
 
 
Im Namen Allahs!
 
 
Das iranische Strafgesetzbuch und genaue Vorstellungen von der Größe der Steine, die für eine Steinigung benutzt werden sollen!!!
 
 
 
URGENT
REQUEST OF UN INTERVENTION
ON ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN
 TO FREE NAZANIN FATEHI FROM EXECUTION !
 
 
 
Protest gegen die Todesstrafe von Nazanin Fatehi im Iran
 
 
 
Todes Strafe ist ein staatlicher Mord
 
 
 
Mina Ahadi ist Deutschlands mächtigste Streiterin gegen die Steinigung
 
 
 Für die Verteidigung der Redefreiheit!
Für die Organisierung einer weltweiten Front zur Verteidigung von Redefreiheit und Säkularismus!
 
 
 
 
Am 24.04.2002, um 22 Uhr im WDR Fernsehen.
Infos, Kontakte und Links zum Beitrag: "Komitee gegen Steinigung"
 
 
 
Menschenrechtler wünschen der Todesstrafe
Die Todesstrafeprominente Opfer von Staats-Terror mahnten an einem Podiumsgespräch in Basel
 
 
 
Quelle der Korruption!
 
 
Spiegelonline berichtet über Frauentagskonferenz.
 
 
TAZ-NRW Frauentagskonferenz
 
 
 
 
Textfeld: MINA AHADI & SINA VOGT
„Ich habe abgeschworen“
Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe





Intoleranz dürfen wir nicht tolerieren - Die Streitschrift einer mutigen Frau
Für Mina Ahadi ist die Abkehr vom Glauben ein Grundrecht, nach islamischer Rechtslehre ist sie ein Verbrechen. Deshalb wird die gebürtige Iranerin, seit sie den »Zentralrat der Ex-Muslime« gründete, von Fundamentalisten mit dem Tode bedroht. In ihrem Buch erklärt die mutige Kämpferin für Menschen- und Frauenrechte, warum der Islamismus in Deutschland eine Gefahr ist und warum wir keine muslimische Parallelgesellschaft dulden dürfen. Mit ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie riskierte Mina Ahadi bereits in ihrem Heimatland Iran ihr Leben. Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich kompromisslos für die Frauenrechte in islamischen Ländern ein. Zugleich muss sie entsetzt feststellen, dass der Fundamentalismus in demokratischen Staaten Einzug hält. Auch in Deutschland dürfen sich Muslime nicht offen zu ihrem Unglauben bekennen, werden Frauen zum Tragen des Kopftuchs gezwungen und von ihren Ehemännern als Besitz betrachtet. Doch es ist gefährlich, wenn wir aus falsch verstandener Toleranz die Gesetze der Scharia bei uns dulden. Mina Ahadis Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie, in der die Menschenrechte für alle Bürger gelten, auch für die muslimischen. 
"Die 48jährige gilt als die weltweit aktivste Kämpferin gegen die Steinigung."
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Kopftuch-Verbot an der W1?


11.12.2007. Über diese Frage diskutierten 30 Kolleginnen und Kollegen der W1 mit der Gründerin des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, Mina Ahadi (Foto: Mitte).
Für sie ist das Kopftuch ein Gefängnis, ein Kinderkopftuch stets eine Kinderrechtsverletzung. Auch viele jugendliche und erwachsene Musliminnen tragen ihr Kopftuch nur scheinbar freiwillig. Sie sind vielmehr Opfer von Machtansprüchen der Imame, die über eine politisierte muslimische Religion soziale Zwänge schaffen, und so die Frauen als Ausweg zum Kopftuch greifen lassen. Das hat Mina Ahadi im Iran der achtziger Jahre selbst erleben müssen. Sie durfte nicht weiter studieren, weil sie sich weigerte, ein Kopftuch zu tragen. Mit dem Tode bedroht, musste sie aus dem Iran fliehen.

  


Mit ihrer These zur Funktion des Kopftuchs stieß sie bei den Kolleginnen auf große Zustimmung. Ob ein Kopftuch-Verbot allerdings der richtige Weg sei, unseren Schülerinnen zu helfen, blieb umstritten. Einige Kolleginnen argumentierten, durch ein Kopftuch-Verbot würden manche Schülerinnen von der Schule fern gehalten. Wichtiger sei es, im Rahmen des Schulbesuchs Gespräche mit ihnen führen zu können. Dagegen wurde eingewandt, dass auch die Eltern dieser Schülerinnen sozialem Druck ausgesetzt seien. Ein Verbot von Kopftüchern an der W1 könnte für sie eine willkommene Rechtfertigung dafür werden, ihren Töchtern das Kopftuch nicht aufzwingen zu müssen.

Ein anderer Beitrag wies daraufhin, dass durch ein Verbot von Symbolen das Denken der Menschen nicht unmittelbar beeinflusst wird. Mina Ahadi sieht im Kopftuch ein Symbol islamischen Machtanspruchs. Ehrenmorde, Steinigungen, Zwangsheiraten, Selbstmordanschläge und Gewalt gegen Frauen sind Ausdruck dafür, diesen durchzusetzen. Kommen solche Ereignisse in Deutschland vor, werden sie hier als Einzeltaten betrachtet. Begriffe wie Multikulti verharmlosen nach ihrer Ansicht das Entstehen einer Parallelgesellschaft. Politik ist nach ihrer Ansicht auch ein Kampf um Symbole.


11.12.2007
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Ex-Muslime fordern kopftuchfreie Schulen
Podiumsdiskussion mit Mina Ahadi, Ralph Giordano und Günter Wallraff in Köln
Köln. Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), Mina Ahadi, fordert kopftuchfreie Schulen. In einer Erklärung des Zentralrats heißt es, der Staat solle ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen an öffentlichen Schulen einführen. Dieser Schritt sei notwendig, um Mädchen aus streng muslimischen Familien in ihrem Emanzipationsstreben zu unterstützen. Zwar sei es für eine offene Gesellschaft keineswegs unproblematisch, wenn der Staat in die Kleiderordnung seiner Bürger eingreife, dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass man jene gewähren ließe, die die offene Gesellschaft am liebsten ganz abschaffen würden. Die Verschleierung von Mädchen sei eine Form von „mentaler Kindesmisshandlung“, gegen die der Staat einschreiten müsse. Auf der Grundlage der Verfassung könnten nur „aufgeklärte Versionen des Islam“ toleriert werden, die etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau akzeptierten.
Ahadi will die Forderung nach einem Kopftuchverbot am 1. Dezember in Köln im Rahmen einer von der Giordano Bruno Stiftung veranstalteten Podiumsdiskussion begründen. Mit ihr kontrovers diskutieren werden die Schriftsteller Ralph Giordano und Günter Wallraff, die in den letzten Monaten ebenfalls mit islamkritischen Äußerungen für Schlagzeilen gesorgt haben. Die Debatte unter dem Titel „Aufklären statt verschleiern! - Islam in Deutschland“ wird vom Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, moderiert werden und ist als Auftaktveranstaltung zur „Kritischen Islamkonferenz“ im Frühjahr/Sommer 2008 gedacht. Veranstaltungsort der Diskussion am kommenden Samstag ist die Aula der Universität Köln (Albertus-Magnus Platz 1). Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Erklärung des Zentralrats der Ex-Muslime zu kopftuchfreien Schulen
Download der PDF-Datei 

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Die Podiumsteilnehmer
Mina Ahadi, geb. 1956, ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, des Internationalen Komitees gegen Steinigung und des Internationalen Komitees gegen die Todesstrafe. Sie wurde Anfang der 80er Jahre aufgrund ihrer politischen Tätigkeit gegen das iranische Mullahregime in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Bis 1990 lebte sie als Partisanin im Untergrund, dann gelang ihr die Flucht nach Österreich. Ahadi wurde im Oktober 2007 für ihr Engagement für Menschen- und Frauenrechte in London zur "Säkularistin des Jahres" gewählt. Internet: www.ex-muslime.de/
Ralph Giordano, geb. 1923, ist Schriftsteller, Journalist und Regisseur. Als Jugendlicher wurde er aufgrund seiner jüdischen Herkunft drei Mal von der Gestapo verhört und misshandelt. Er und seine Familie überlebten die Nazizeit versteckt in einem Keller in Hamburg-Alsterdorf. Die Erfahrungen dieser Zeit verarbeitete er u.a. in seinem erfolgreichen Roman "Die Bertinis", der fürs Fernsehen verfilmt wurde. Das ehemalige KPD-Mitglied Giordano rechnete 1961 in seinem Buch "Die Partei hat immer Recht!" mit dem Stalinismus ab. Als unermüdlicher Warner vor der Gefahr des Totalitarismus schaltete sich Giordano in viele Debatten ein. In diesem Jahr sorgte vor allem sein Engagement gegen den Moscheebau in Köln für Schlagzeilen.
Günter Wallraff, geb. 1942, ist ebenfalls Schriftsteller und Journalist, er begründete sogar eine eigene Form des "investigativen Journalismus", nämlich die verdeckte Recherche unter falscher Identität. Wie stilbildend Wallraff dabei war, zeigt sich u.a. darin, dass sich in der schwedischen Sprache das Wort "wallraffa" als offizielle Bezeichnung für diese verdeckte Form des Journalismus eingebürgert hat. Günter Wallraff war u.a. "der Mann, der Hans Esser war" und der als solcher über die Methoden der Bildzeitung berichtete, sowie der Türke Ali Levent, der die deutsche Arbeitswelt von "Ganz unten" beschrieb. Dass Wallraff in diesem Jahr die Kölner Moscheebauer der DITIB mit dem Vorschlag verstörte, ausgerechnet Rushdies "Satanischen Verse" in der Moschee lesen zu wollen, hat einen lebensgeschichtlichen Hintergrund: Nachdem gegen Rushdie die lebensbedrohliche Fatwa verhängt wurde, bot ihm Wallraff in seiner Wohnung in Köln eine zeitlang Unterschlupf. Internet:www.guenter-wallraff.com/
 
Moderation
Michael Schmidt-Salomon (geb. 1967) ist Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung (GBS). Neben seinen Veröffentlichungen (u.a. "Manifest des evolutionären Humanismus", "Stollbergs Inferno", "Die Kirche im Kopf", Wo bitte geht`s zu Gott? fragte das kleine Ferkel") wurde er vor allem durch medienwirksame Aktionen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. So leitete er u.a. die PR-Kampagne "Wir haben abgeschworen!" des Zentralrats der Ex-Muslime. Internet: www.schmidt-salomon.de/
 
Materialien zur Veranstaltung
Veranstaltungsplakat in druckfähiger Auflösung
Download der jpg-Datei
(Zur Veröffentlichung freigegeben. 
Quellenangabe: Giordano Bruno Stiftung/agentur werner bohr)
Druckfähiges Bild "Aufklären statt verschleiern" (ohne Veranstaltungshinweis)
Download der jpg-Datei
(Zur Veröffentlichung freigegeben. 
Quellenangabe: Giordano Bruno Stiftung/agentur werner bohr)
Um Missverständnisse zu vermeiden: Der Zentralrat der Ex-Muslime fordert kopftuchfreien Schulen - nicht die Giordano Bruno Stiftung! Die Stiftung hält die Position der Ex-Muslime allerdings für diskussionswürdig und lädt deshalb zu einer Podiumsdiskussion ein, auf der diese und andere Fragen kontrovers diskutiert werden. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die differenzierte Analyse der rechtlichen Problematik des Kopftuchverbots (bislang nur im Falle von Lehrerinnen diskutiert) hinweisen, die unser Beiratsmitglied Gerhard Czermak erstellt hat und die im Portal der "Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland" (fowid) heruntergeladen werden kann: Gerhard Czermak: Das islamische Kopftuch im rechtlichen und politisch-gesellschaftlichen Zusammenhang
Zu den empirischen Hintergründen der Thematik "Islam in Deutschland" verweisen wir auf die ebenfalls im Portal der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) veröffentlichte Analyse des GBS-Kuratoriumsmitglieds Carsten Frerk Muslime in Deutschland.


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Köln 8.08.07


Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt 
islamistische Gewalttat gegen Ehsan Jami

Am vergangenen Wochenende wurde Ehsan Jami, der Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Holland, in Voorburg von drei Islamisten angegriffen und niedergeschlagen. Der Überfall ereignete sich, nachdem Ehsan gerade einen Supermarkt verlassen hatte. Wahrscheinlich hatten die drei Täter ihm dort gezielt aufgelauert. 
Aufgrund dieser hinterhältigen Attacke haben die niederländischen Sicherheitsbehörden nun den Personenschutz für Ehsan ausgeweitet…. mehr

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IRAN 22.07.07

Warten auf den Tod durch die Steine

 
Seit über einem Jahrzehnt sitzt Mokarrameh Ebrahimi im Gefängnis. Jeden Tag muss sie fürchten, gesteinigt zu werden. Sie ist wegen Ehebruchs verurteilt. Ihr Partner Jafar Kiani wurde bereits gesteinigt….  mehr

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„Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus"

Mina Ahadi (50) floh vor 30 Jahren aus dem Iran nach Deutschland. Heute ist die Menschenrechtsaktivistin Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime. Im Interview mit WELT ONLINE attackiert sie die machtpolitischen Interessen der Islam-Verbände.

WELT ONLINE: Frau Ahadi, der Islamkritiker Ehsan Jami, Initiator des niederländischen Komitees für Ex-Muslime, musste nach Morddrohungen und einem schweren Überfall untertauchen. Wissen Sie, wie es ihm geht?

Mina Ahadi: Wir haben gestern telefoniert. Die Situation ist für ihn sehr belastend. Er ist ein 22-jähriger Student und Lokalpolitiker, dem ein normales Leben unmöglich gemacht wurde. Er steht unter Polizeischutz und musste seine Adresse wechseln. Ohne Begleitung darf er nicht aus dem Haus. Der Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt den Angriff scharf. Aber es war sicher nicht die letzte Attacke auf Kritiker des Islam. In den Niederlanden wurde deshalb schließlich sogar schon ein Mensch ermordet.

WELT ONLINE: Sie sprechen von dem Filmemacher Theo van Gogh. Ist so etwas in Deutschland denkbar?

Ahadi: Ja, denkbar ist das. Wer am Islam Kritik äußert, muss auch hier sehr aufpassen. Wir bekommen ständig Hassbriefe und Morddrohungen. Die Lage ist ernst. Die Polizei denkt zwar, sie habe alles unter Kontrolle, aber das sehe ich anders. Die Organisationen, die solche Morde oder Terror organisieren, haben große Kapazitäten und sind europaweit vernetzt.

WELT ONLINE: Ist Ehsan Jami zu provokant aufgetreten? Er nannte den Propheten Mohammed einen Kriminellen und verglich ihn mit Osama Bin Laden.
Ahadi: Schon Ihre Frage zeigt, was falsch läuft. Er hat eine Religion kritisiert, das ist sein gutes Recht. Es ist keine Sünde, über eine Religion Witze zu machen. Aber selbst im Westen lassen sich immer mehr Menschen einschüchtern. Kritik am Islam wird zum Tabu. Daran sind auch jene Politiker Schuld, die mit den Islam-Verbänden verhandeln, als würden diese tatsächlich für alle 3,5 Millionen Muslime in Deutschland sprechen. Wir sind aber nicht den islamischen Machthabern entkommen, um nun muslimische Funktionäre für uns sprechen zu lassen. Wir lassen uns nicht mundtot machen. Auch Ehsan will seine Arbeit fortführen, sagte er mir.

WELT ONLINE: Sie sagen, der Islam habe starke politische Interessen.

Ahadi: Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus. Wenn im 21. Jahrhundert noch Frauen gesteinigt werden, kann es keine andere Bezeichnung geben. Dieser politische Islam, der im Nahen Osten operiert, versucht immer stärker, sich hier im Westen durchzusetzen. Bei der Kölner Moschee geht es doch nicht um Religionsausübung. Es gibt genug Moscheen in Deutschland. Aber diese große Moschee mit dem hohen Minarett ist ein Kräftemessen, und die Politik hat nachgegeben.

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"Religion ist aber nicht die Hauptidentität von Menschen"
Zentralrats der Ex-Muslime gegen Moscheebau in Köln

Moderation: Dirk-Oliver Heckmann

Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, Mina Ahadi, wehrt sich gegen die Vorstellung, alle Menschen aus sogenannten islamischen Ländern seien radikale Islamisten. Der Islam als Religion sei "wie alle Religionen frauenfeindlich und menschenfeindlich". Der politische Islam versuche dies auszunutzen. Ahadi wandte sich darüberhinaus gegen den Bau einer Moschee in Köln.

Dirk Oliver Heckmann: Spätestens seit dem Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh vor drei Jahren ist klar: Wer sich als Moslem kritisch zum Islam äußert oder sich von ihm öffentlich abwendet, der lebt gefährlich, und das nicht nur in Ländern wie Iran und Saudi-Arabien, Afghanistan oder dem Sudan, sondern auch hier mitten in Europa. Das muss nun auch der niederländische Lokalpolitiker Ehsan Jami erfahren. Nachdem er mehrfach Morddrohungen bekommen hat und tatsächlich mehrmals offenbar von radikalen Moslems überfallen worden ist, ist er jetzt untergetaucht und steht unter Polizeischutz. Der Grund: Er hatte in den Niederlanden eine Vereinigung gegründet für ehemalige Moslems, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzt. Das tut auch die Partnerorganisation in Deutschland, der Zentralrat der Ex-Muslime. Bei mir im Studio ist dessen Vorsitzende Mina Ahadi. Sie hat schon vor drei Jahren das "Komitee gegen Steinigungen" gegründet und eine Kampagne gegen so genannte Ehrenmorde organisiert. Schönen guten Morgen!

Mina Ahadi: Guten Morgen.

Heckmann: Frau Ahadi, Sie kennen Ehsan Jami sehr gut und pflegen enge Kontakte zu ihm. Was war denn jetzt der Anlass für ihn, jetzt unterzutauchen?

Ahadi: Ich habe gestern mit Ehsan gesprochen und ihn gefragt was war los und er hat gesagt, er war mit einigen Angehörigen einkaufen in einem Supermarkt und dort wurde er schon angegriffen von drei Männern: zwei aus Marokko und bei einem weiß er nicht woher. Die haben ihm schon gezeigt, dass sie Islamisten sind, und haben ihn niedergeschlagen. Jetzt hat Ehsan Polizeischutz und kann nicht normal arbeiten. Er versucht irgendwie, sein Leben etwas anders zu organisieren. Wir haben diesen Angriff schon verurteilt und wir glauben, dass es nicht das erste Mal ist. Das kommt immer wieder vor.

Heckmann: Wie lebt er jetzt? Wie kann oder muss man sich das vorstellen?

Ahadi: So wie ich. Wir haben auch in Deutschland Probleme gehabt. Schon im Februar 2007 haben wir den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet und bis jetzt bekomme auch ich sehr viele Hassbriefe und so weiter. Wir versuchen, irgendwie Normalität in unserem Leben zu schaffen, aber man muss trotzdem immer wieder aufpassen. Derzeit hat Ehsan Polizeischutz.

Heckmann: Was heißt aufpassen? Wie muss man sich das konkret vorstellen? Wie stark sind Sie dadurch in Ihrem Leben beeinträchtigt?

Ahadi: Man darf sich nicht einschüchtern lassen und auch nicht übertreiben. Das ist meine Ansicht. Wir versuchen deswegen ein normales Leben. Wir gehen arbeiten. Wir gehen schon auf die Straße. Man muss aber immer wieder aufpassen und man muss auch öffentliche Arbeit sehr stark machen, weil ich glaube wenn man Angst hat und wenn man gar nichts macht, dann wird es noch schlimmer.

Heckmann: Sie haben ja schon, bevor Sie den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet haben, aus Ihrer Meinung keinen Hehl gemacht und sich für Bürger- und Menschenrechte eingesetzt, auch innerhalb des Islam. Hat sich denn aber die Situation so verändert, dass Sie jetzt nach der Gründung mehr Angst haben als vorher?

Ahadi: Nein, ich habe nicht mehr Angst. Wenn ich zum Beispiel pro Woche 200 E-Mails bekomme, dann sind 177 davon Lob und einige Hassbriefe. Ich weiß das ist eine Methode, dass ich zum Beispiel nicht rede und versuche zu verstehen, dass 90 Prozent der Menschen mit uns sind, Deutsche und Nichtdeutsche, und schon gesagt haben, dass es sehr gute Arbeit ist, die wir leisten. Menschenrechte, die Verteidigung der Menschenrechte, Frauenrechte, Kinderrechte ist für mich ein Prinzip und ich glaube man muss, wenn man über die Menschenrechte oder Frauenrechte der Menschen spricht, die aus islamischen Ländern hierher gekommen sind, sich mit einigen Organisationen und auch reaktionären Kräften auseinandersetzen. Ich meine den politischen Islam und politisierte Organisationen hier in Deutschland. Deswegen mache ich weiter und ich glaube auf diesem Weg verteidige ich die Menschenrechte.

Heckmann: Sie wirken nicht besonders verängstigt. Das kann ich in der Tat bestätigen. Aber haben Sie nicht bedenken, dass einige derjenigen, die Ihnen diese Hass-E-Mails schreiben, vielleicht auch planen, wirklich auch zur Tat zu schreiten?

Ahadi: Ich glaube schon. Wir haben mit organisiertem Terror und Mord zu tun. Man muss aber auch feststellen, dass Gefahr besteht, dass ich von Einzelpersonen angegriffen werde. Das ist aber nicht sehr wichtig meiner Meinung nach. Wir haben zu tun mit Organisationen, die Terror und Mord organisieren. Man muss immer wieder aufpassen und ich passe auch auf und ich glaube je mehr öffentliche Arbeit, je mehr die Menschen uns verteidigen, je mehr mehrere Menschen öffentlich den Islam, aber auch alle Religionen und den politischen Islam kritisieren, desto besser können wir uns schützen. Das ist meine Theorie.

Heckmann: Wie viele Menschen leben so wie Sie?

Ahadi: In Deutschland haben wir als Zentralrat der Ex-Muslime derzeit mehr als 400 Mitglieder. Natürlich sind aber alle nicht bekannt und alle machen nicht öffentliche Arbeit. Weltweit haben wir jetzt zum Beispiel in Skandinavien den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet, in London und auch in den Niederlanden. So weit es unsere Bewegung betrifft, leben mehr als 50, 60 Personen so wie wir öffentlich und kritisieren den Islam, alle Religionen und auch den politischen Islam und das ist eine Gefahr.

Heckmann: Es wird in letzter Zeit, in den letzten Jahren immer wieder diskutiert über das Verhältnis zwischen Islam und Gewalt. Wie ist das aus Ihrer Erfahrung heraus? Sie haben ja Einblick in die islamische muslimische Community. Wenn beispielsweise muslimische Männer ihre Frauen schlagen, berufen die sich auf den Koran?

Ahadi: Erstens muss ich hier erklären, die Menschen aus so genannten islamischen Ländern, aus dem Iran, Irak, Türkei und so weiter, sind alle nicht reaktionär und sind alle nicht radikale Islamisten. Ich komme aus einer Familie. Meine Mutter und alle meine Geschwister sind Muslime und ich liebe diese Personen und ich habe Kontakt mit Menschen, die Muslime sind. Die praktizieren aber nicht diese fanatische und reaktionäre Theorie, sondern wir sind zufällig in eine Familie geboren, die Muslime war. Man muss genau trennen. Der Islam als eine Religion ist glaube ich wie alle Religionen frauenfeindlich und menschenfeindlich und diese politische Bewegung versucht, den Islam zu benutzen, weil der Islam und diese Religion hat Kapazität, dass die Frauen zum Beispiel steinigen oder erniedrigen. Deswegen versuchen diese Organisationen, den Islam sehr gut zu verwenden, und ich bin gegen diese Bewegung und ich kritisiere diese Bewegung, nicht Menschen die Muslime sind.

Heckmann: Frau Ahadi, bei der Islam-Konferenz, zu der Innenminister Schäuble eingeladen hat, sind ja zahlreiche muslimische Verbände auch eingeladen und vertreten, unter anderem auch der Zentralrat der Muslime, auch hier in Köln ansässig. Hat der Sie als alternativen Verband sage ich mal, als Zentralrat der Ex-Muslime eigentlich akzeptiert und Ihre Existenzberechtigung akzeptiert?

Ahadi: Nein, noch nicht. Wir haben nichts gehört. So weit es die deutsche Regierung oder das Innenministerium betrifft, haben wir bis jetzt gar keine offizielle Stellungnahme, obwohl die haben schon gesehen, welche Arbeit wir leisten und wie die Menschen uns verteidigen, wenn wir hier Kritik üben gegenüber islamischen Organisationen oder islamischen Verbänden. Ich glaube wir sind jetzt eine politische Bewegung in Deutschland, die sehr angesehen wird, aber die deutsche Regierung hat bis jetzt gar nichts gesagt. Zum Beispiel der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime hat es immer wieder abgelehnt, mit mir an einer Duell-Diskussion im Fernsehen oder in verschiedenen Medien teilzunehmen. Aber wir warten schon. Ich will, dass Herr Köhler einmal kommt und mit mir eine Diskussion macht. Ich werde schon den islamischen Organisationen und deren Vorsitzenden antworten.

Heckmann: Das Ziel dieser Islam-Konferenz ist ja, den Islam als Faktum in der deutschen Gesellschaft zu akzeptieren und zu integrieren in unsere Gesellschaft. Glauben Sie, dass das ein Versuch ist, der Aussichten auf Erfolg hat?

Ahadi: Gar nicht. Das ist eine falsche Politik. Ich sage diese Ethnisierung ist nicht richtig. Wir leben im 21. Jahrhundert und die Menschen sind Menschen. Einige haben Religionen, einige haben gar keine Religion. Religion ist aber nicht die Hauptidentität von Menschen, die hier leben. Deswegen kritisiere ich diese Politik. Das ist ein Etikett: Alle Menschen aus dem Iran, Irak, Türkei, Saudi-Arabien und so weiter sind Muslime. Genau das ist das Problem und das hat bis jetzt auch sehr schlechte Wirkung auf unser Leben in Deutschland gehabt.

Heckmann: Es gab in letzter Zeit, in den letzten Wochen heftige Diskussionen um eine neu zu errichtende Moschee hier in Köln. Wie ist da Ihre Position?

Ahadi: Ich glaube man muss ablehnen, weil ich glaube es gibt genug Moscheen in Deutschland. Die Menschen, die religiös sind, können schon in diese Moscheen gehen. Das ist eine Machtprobe von islamischen Organisationen. Diese Moschee sollte sehr groß sein und sehr hoch sein. Das ist ein Zeichen des politischen Islam, der versucht, sich in Deutschland durchzusetzen. Ich glaube Kopftuch, Moschee und all dieses hat jetzt eine Farbe dieses politischen Islam und ich bin gegen diesen Moscheebau in Köln.

Heckmann: Sie haben entschieden, klare Positionen zu vertreten und nehmen dafür in Kauf, dass Sie Ihr Leben unter Polizeischutz über Jahre möglicherweise führen müssen. Woher kommt diese Überzeugung und dieses Engagement?

Ahadi: Ich komme aus dem Iran. Ich habe dort sehr viel erlebt. Mein Mann wurde ermordet von Islamisten im Iran. Ich habe Medizin studiert dort und allein deswegen, dass ich kein Kopftuch tragen wollte, wurde ich von der Universität entlassen. Ich habe schon erlebt, dass die Frauen wegen Sex auf der Straße eingegraben und gesteinigt werden. Das ist nicht einfach und ich glaube das ist schon eine faschistische Bewegung, welche die Frauen, Menschen und Kinder erniedrigt. Deswegen muss man weltweit gegen eine Bewegung kämpfen, die sehr reaktionär ist. Deswegen mache ich weiter.

Heckmann: Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland Mina Ahadi war das.
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Mina Ahadi, August 3, 2007

Fear of political prisoners and those on the death row of the new wave of atrocities of the Islamic regime in Iran

Dear Sir / Madam

As you know, the Islamic Republic regime in Iran has launched a new wave of torture and executions in Iran’s prisons.  This has led to deep concerns amongst prisoners who are under a sentence of death.

On Tuesday July 3rd a number of political prisoners, as well as ordinary prisoners, in Evin Prison managed to contact me by phone to let me know of their concerns over the events of the last few weeks in prisons and of their request for immediate international measures to stop the Islamic regime committing further atrocities.

A number of political prisoners in Gohardasht Prison called me to tell me about their fears over a rumour that the wholesale executions of political prisoners which were carried out in1981 and 1988 may be repeated.

Also political prisoners from prisons in Tabriz, Shiraz and Zahedan have in the past few days told their friends and families about their concerns over the new wave of executions in Iran and called for actions both inside Iran and internationally to put an end to this barbarity.

A number of civil rights activists in Iran have also asked me to help set up meetings with the representatives of the UN, of the embassies of the European states and of the European Union in Iran. 

There is now more urgency than ever for concerted efforts to exert strong pressure on the Islamic Republic to stop the executions.  However, we should also bear in mind that the Islamic government in Iran often yields to international pressure temporarily but resumes its atrocities once the pressures have subsided.  As long as the death penalty has not been abolished in Iran, the Islamic regime will continue killing people as a means of intimidation.

We are calling for pressure to be put on the Islamic regime in Iran not just for the revoking of all the death sentences, but also for the abolition of the death penalty altogether.  This murder weapon must be taken away from this criminal regime for ever.  I hope that by your extensive international actions you will respond positively to this concern and request of the prisoners.

I have promised all these people, the political prisoners, those sentenced to death and human rights activists that the International Committee against Execution and the Campaign against the Islamic Republic’s Atrocities will inform the general public and human rights organisations about their concern and request and that a series of measures will be put on our agenda.

I would ask all to intervene in these events with greater speed, putting further pressure on the Islamic Republic until it stops the deliberate murder of people and an immediate end is put to these crimes.

Respectfully



 
 
Textfeld: Thalia Treffpunkt
„Autoren live erleben“

Veranstaltung in: 
Berlin Frühjahr 2008

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